🔥 Like Fire WE burn – Ayla Dade

📚 Steckbrief zum Buch


Autorin: Ayla Dade
Genre: Romance, New Adult
Setting: Aspen
Reihe: Aspen-Reihe (Band 2)
Book Tropes: Sports Romance, Second Chance, Forced Proximity
Für Fans von: emotionalen Liebesgeschichten mit Tiefgang

Beschreibung:

Auf dem Eis ist er zuhause. Kann er ihr Herz zum Schmelzen bringen? Die große New-Adult-Winterreihe geht weiter!

Zwei Jahre und zweitausend Meilen Abstand zwischen ihnen waren nicht genug. Als Aria nach Aspen zurückkehrt, um das Bed & Breakfast ihrer kranken Mutter zu leiten, rechnet sie nicht mit der Wucht ihrer wieder aufflammenden Gefühle: Noch immer empfindet sie etwas für Wyatt, den charismatischen Eishockeyspieler, der sie damals so tief verletzt hat. Sie hat sich jedoch geschworen, ihm nicht mehr zu nahe zu kommen – was sich als unmöglich erweist, denn Wyatt muss notgedrungen ins B&B einziehen. Aria schöpft Hoffnung, als sie endlich jemand Neuen kennenlernt – und macht Wyatt klar, dass sie nur noch als Freunde Zeit verbringen können. Doch bei einem Ausflug ins verschneite Gebirge sprühen die Funken zwischen ihnen und Wyatt scheint sie mit aller Macht überzeugen zu wollen, dass Freundschaft nie genug sein wird …

Eine emotionale Reise zurück zur Aspen Crew

Manche Bücher liest man – und manche Bücher finden einen genau im richtigen Moment. So ging es mir mit diesem Band der Aspen-Reihe.


Warum hat dich dieses Buch gerade jetzt gefunden?
Es ist schon eine Weile her, dass ich den ersten Band gelesen habe – und der hat mich damals komplett abgeholt. Obwohl ich normalerweise eher Krimis und Thriller lese, wollte ich mal wieder etwas anderes ausprobieren. Und die Aspen Crew? Die hat sich sofort wieder vertraut angefühlt.
Ein bisschen wie ein Wiedersehen mit alten Freunden, die man lange nicht gesehen hat – und bei denen sofort wieder alles da ist.


Mit welchen Erwartungen bist du reingegangen – und wurden sie erfüllt?
Der erste Band war vor allem charakterlich unfassbar stark. Die Figuren waren tiefgründig, ihre Probleme vielschichtig – man hat als Leser richtig mitgelitten. Genau das habe ich mir auch hier wieder gewünscht.
Und ehrlich? Ganz erfüllt wurden meine Erwartungen nicht.
Die Protagonisten haben mich stellenweise sogar etwas angestrengt. Nicht durchgehend – aber genug, dass ich es gemerkt habe.


Was hat das Buch in dir ausgelöst?
Ayla Dade zeigt hier sehr deutlich, wie mächtig Liebe sein kann. Sie ist gleichzeitig das schönste Gefühl der Welt – und kann dich im nächsten Moment komplett zerstören.
Ich habe wirklich mit Aria mitgelitten. Zu sehen, wie sie von ihrer großen Liebe verletzt wird, war teilweise schwer auszuhalten.
Und gleichzeitig war ich einfach nur dankbar, dass ich diese dunkle Seite der Liebe selbst noch nie erleben musste.


Gab es eine Szene, die dir besonders hängen geblieben ist?
Definitiv die Halloween-Party.
Für mich war das der Wendepunkt der Geschichte. Da hat sich etwas verschoben – emotional und erzählerisch.
Auch wenn ich sagen muss: Ich fand trotzdem nicht gut, was Wyatt dort angefangen hat.
Hat das Buch deine Sicht auf etwas verändert?
Ja, tatsächlich. Vor allem auf zwei Dinge: Liebe und Seitensprung.
Zum einen zeigt die Geschichte, wie zerstörerisch Liebe sein kann. Aria und Wyatt waren so eng miteinander verbunden, dass nach der Trennung für beide nur noch Flucht blieb – ohne echtes Glück.
Und dann ist da das Thema Seitensprung. Damit hatte ich privat zum Glück nie zu tun. Deshalb war meine Meinung immer sehr klar: unverzeihlich.
Dieses Buch hat meine Sicht darauf tatsächlich etwas verändert. Es zeigt, dass ein Seitensprung nicht immer daraus entsteht, dass der Partner „nicht genug“ ist.
Ich glaube, in dieser speziellen Konstellation hätte ich sogar versucht zu verzeihen.
Trotzdem bleibt es natürlich ein massiver Vertrauensbruch.


Für wen kommt dieses Buch genau zur richtigen Zeit?
Für alle, die an die eine große Liebe glauben.
Für hoffnungslose Romantiker, die immer auf ein Happy End hoffen.
Und für Menschen, die daran glauben, dass manche Seelen einfach füreinander bestimmt sind.


Was mochtest du – und was eher nicht?
Ich mochte das gesamte Umfeld von Aria und Wyatt sehr. Familienmitglieder und Freunde, die nicht nur trösten, sondern auch mal ehrlich sind – das hat der Geschichte richtig gutgetan.
Auch Aria und Wyatt als Figuren mochte ich grundsätzlich. Aria war mir stellenweise etwas naiv und anstrengend – aber gleichzeitig hatte sie vermutlich jedes Recht dazu.
Die Dorfgemeinschaft in Aspen liebe ich sowieso. Schon im ersten Band war das ein Highlight. Neben der Hauptstory passieren dort immer wieder kleine, schöne Momente, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Was mir weniger gefallen hat, war das Ende.
Diese Wendung hätte es für mich nicht mehr gebraucht. Sie wirkte fast ein bisschen „zu viel“.
Und auch die Anziehung zwischen Aria und Wyatt war manchmal grenzwertig intensiv. Ich habe mich stellenweise gefragt, ob das noch gesund ist. Aber gerade noch im Rahmen.


Würdest du das Buch nochmal lesen oder weiterempfehlen?
Es ist definitiv kein schlechtes Buch. Es hat Spaß gemacht zu lesen und ist eine schöne Fortsetzung der Reihe.
Aber: Es kommt für mich nicht an Band 1 heran. Der hat mich emotional deutlich stärker gepackt.
Nochmal lesen würde ich es wahrscheinlich nicht.
Trotzdem werde ich den nächsten Band auf jeden Fall lesen – einfach, weil ich die Reihe und die Welt dahinter mag.


Fazit: Emotionale Fortsetzung mit kleinen Schwächen
Der zweite Band der Aspen-Reihe bringt alles mit, was New-Adult-Fans lieben: große Gefühle, komplizierte Beziehungen und eine Kulisse zum Wohlfühlen. Auch wenn er für mich nicht ganz an den ersten Teil herankommt, bleibt er eine lesenswerte Fortsetzung mit starken emotionalen Momenten.

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